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Rente


Die staatliche Rente wird zukünftig nur noch eine Grundsicherung beinhalten, in die jeder im Rahmen der Sozialversicherung einzahlt. Für eine höhere Rente wird privates Vorsorgen nötig sein. Um die komplette Grundrente zu erhalten werden 45 Vollzeitberufsjahre nötig sein. Dies sollte angesichts der weiter steigenden Lebenserwartung, bei gleichzeitg verbesserter Gesundheit kein Problem sein. Eine Anrechnung von Studienzeiten findet nicht statt. Durch die i.d.R. geringeren körperlichen Anforderungen und das meist höhere Einkommen kann entweder länger gearbeitet oder vermehrt privat vorgesorgt werden. Das Renteneintrittsalter ist flexibel - wichtig sind für den vollen Bezug der Grundrente die 45 Vollzeitberufsjahre. Es gibt keinen Zwang zur Rente! Wer will und auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wird, darf bis ins hohe Alter arbeiten. Wer die "45 Jahre voll" hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen.

Da auch Beamte in die Sozialversicherung einzahlen werden, wird die Beamtenversorgung bis zur Höhe der Grundrente über die Sozialversicherung ausbezahlt werden. Nur der darüber hinausgehende Teil der Pensionen muss über die Haushalte aufgebracht werden. Solange Beamte gebraucht werden, ist der Staat zur amtsangemessenen Alimentation verpflichtet - deswegen stehen die Pensionen per se nicht zur Diskussion. In Frage stellen muss man allerdings die Höhe der Pensionen der Beamten und Wahlbeamten (Bürgermeister, Landräte, Abgeordnete, ...). Pensionen sollten zukünftig gedeckelt werden. Die Obergrenze für Pensionen könnte z.B. auf 5000 € festgelegt werden. Im Bedarfsfall wird die Pensionsobergrenze um den gleichen Betrag (nicht Prozent!) erhöht wie die Grundrente. (Wahl-)Beamten die ein Gehalt beziehen, das ihnen eine Pension von über 5000 € ermöglichen würde, ist private Vorsorge zuzumuten.