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Innerörtliche Verdichtung

Buchloe kann nicht unbegrenzt wachsen. Stichwort Flächenversiegelung (http://www.zecherle.de/index.php?cat=Politik Buchloe&page=Flächenverbrauch).
Die innerörtlichen Grundstücke optimal zu nutzen, d.h. das Baurecht voll zu nutzen, ist also ökologisch sinnvoll, denn wenn möglichst viele Menschen möglichst wenig Grundfläche benötigen, wird einer weiteren Flächenversiegelung entgegengewirkt. Auch ökonomisch ist es sinnvoll "in die Höhe zu gehen", da dann mehr Wohnungen mit geringerem Grundstücksanteil pro "Wohnperson" gebaut, verkauft oder vermietet werden können.
Selten sind Ökonomie und Ökologie besser zu vereinen.
Buchloe soll so bleiben wie es ist! Dörfliche Bebauung, aber städtische Infrasstruktur. Kann man machen, muss man aber nicht! Besonders, wenn man den jungen Buchloern die Möglichkeit geben will am Ort zu bleiben. Durch den Siedlungsdruck aus München steigen die Preise in für Normalverdiener nicht bezahlbare Höhen (Eigentum und Miete). Wird hier nun durch Nichtausnutzung des Baurechts die Schaffung von Wohnraum zusätzlich verhindert, hat dies eine preisteigernde Wirkung.
Scheinargumente wie
  • "zu viele Autos in so einer kleinen Straße" (fahren die neuen Anwohner denn den ganzen Tag nur die Straße rauf und runter?),
  • "zu hoch - passt nicht zum bestehenden Hausbestand" (dann dürfte nie höher gebaut werden - im aktuellen Fall ist die neue Bebauung wirklich 30 cm höher als die Bebauug in der Umgebung),
  • "der Baumbestand muss erhalten werden - Natur ist wichtig!" (kein Baum in der Stadt ist Natur, die wurden alle von Menschen gepflanzt; im Begrünungsplan sind die Neupflanzungen vorgeschrieben; womit beheizen eigentlich die Baumschützer ihre Kachelöfen?)
  • "Verschattung der Nachbargrundstücke" (welche selbst schon seit Jahrzehnten die nächsten Nachbarn verschatten"),
  • "zu viele Menschen auf so wenig Grund" (könnten das nicht die Menschen entscheiden, die dort wohnen wollen),
werden von Stadträten und Anwohnern verwendet, welche selber bereits ausreichend Wohnraum besitzen und Veränderung verhindern, statt Zukunft zu gestalten.



Eingestellt: 19.03.2017