Abschlussfahrt der Klasse 9c vom 22.09.2008 bis 26.09.2008 

in die Internationale Jugendbegegnungsstätte Lommel/Belgien 

am deutschen Soldatenfriedhof Lommel

 

 

 

Die Geschichte des

Soldatenfriedhofs in

Lommel/Belgien

Der Soldatenfriedhof in Lommel (Belgien) ist der größte deutsche Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkriegs im westeuropäischen Ausland. Auf einer Fläche von insgesamt 16 Hektar liegen hier 542 Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg und 39.110 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg. Für jeweils zwei Gefallene wurde ein Kreuz gesetzt. Ihre Daten sind in Metallschilder eingraviert, die auf beiden Seiten des Kreuzes angebracht wurden. (Quelle: Wikipedia)

 

 

Informationen über die

Jugendbegegnungsstätte 

in Lommel

Die Jugendbegegnungsstätte Lommel, seit 1993 ganzjährig für Schulklassen und Jugendgruppen geöffnet, liegt im Nordosten Belgiens.

1953 übernimmt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Soldatenfriedhof und beginnt unter Mitwirkung zahlreicher Jugendliche mit der Erhaltung und dem Ausbau des Geländes. Jugendliche aus Deutschland und 15 anderen Nationen legen einen schützenden Wall rund um den Friedhof an und helfen auch bei der Bepflanzung mit Heidekraut.

„In Lommel entstand die Jugendarbeit des Volksbundes. Das Motto lautet: Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern.“

  • Die IJLommel bietet Übernachtungsmöglichkeiten für 82 Personen.

  • Die Verpflegung wird durch eine Cateringfirma geliefert. 

  • Getränke für Mittag- und Abendessen sind selbst zu besorgen oder in der IJLommel zu kaufen.  (Quelle: www.ijlommel.org)

 

 

Der Volksbund Deutsche

Kriegsgräberfürsorge e.V. …

  • wurde 1919 gegründet.

  • ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Das Motto seiner Arbeit lautet: "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden".

  • erfasst, erhält und pflegt die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland.

  • hilft bei der Erhaltung der Kriegsgräber in Deutschland.

  • arbeitet im Auftrag der deutschen Bundesregierung. Wichtigste Rechtsgrundlagen der Arbeit sind die Genfer Konventionen sowie zwischenstaatliche Kriegsgräberabkommen und Vereinbarungen.

  • pflegt etwa 2 Millionen Kriegsgräber auf über 836 Friedhöfen. Deutsche Kriegsgräber gibt es in 100 Ländern der Erde.

  • ist seit dem politischen Umbruch auch in den Ländern des ehemaligen Ostblocks tätig. Die Kriegstoten aus verstreuten Grablagen werden auf großen zentralen Friedhöfen bestattet.

  • hilft den Angehörigen bei der Suche nach den Gräbern und der Klärung der Kriegsschicksale.

  • bietet interessante Reisen in über 20 Länder an.

  • führt seit 1953 jährlich 3.000 junge Menschen an den Kriegsgräbern zusammen. Sie helfen in internationalen Workcamps in Deutschland und im Ausland bei der Pflege der Gräber.

  • unterstützt die Friedenserziehung in den Schulen und unterhält vier Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Italien. (Quelle: www.ijlommel.org)

 

 

Logo des Volksbund Deutsche

Kriegsgräberfürsorge e.V.

So sind wir gefahren

 

Herr Clausen (Fahrdienstleistungen - Bad Wörishofen) hat uns gefahren und vormittags die für den Nachmittag geplanten Ausflüge vorbereitet.      Danke!

 

Entfernung:

Buchloe - Lommel ca. 700 km

 

Hinfahrt: 11 Stunden

(1 Stunde Stau bei Aachen!)

 

Rückfahrt: 10 Stunden

 

 

Der Friedhof

Der deutsche Soldatenfriedhof Lommel ist 16 Hektar groß. Er ist eingeteilt in 63 Blöcke. Auf dem Friedhof stehen fast 20000 Kreuze. Es sind fast 40000 gefallene Soldaten beerdigt.

 

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Die Arbeit

Dienstag:

8.30 - 10.30 Uhr: Vortrag und Führung  durch Frau Lucia Christiaen (Leiterin der Jugendbegegnungsstätte); Arbeitsblatt für die Schüler

10.30 - 10.45 Uhr: Einweisung in die Arbeit durch den Hausmeister Marijn van Engeland (Entfernung aller Unkräuter aus den Erikapflanzungen)

10.45 - 12.30 Uhr: Unkrautjäten in Block 2

 

Mittwoch:

8.30 - 12.30 Uhr: Unkrautjäten in den Blöcken 2 und 52

 

Donnerstag:

8.30 - 12.00 Uhr: Unkrautjäten in Block 59 und Auszupfen der "großen" Unkräuter in den Blöcken 53, 3, 9, 61, 54, 4, 10

 

 

 

Die Gefallenen

Bei der Beisetzung der Gefallenen wurde weder nach Waffenart noch nach Einheit oder Dienstgrad unterschieden.

Es sind ausschließlich Gefallene beigesetzt, die in deutscher Uniform gestorben sind.

Die Gefallenen gehörten 13 verschiedenen Nationen an.

Unter den Toten sind auch 63 Frauen.

Auf jeder Tafel (zwei pro Grabkreuz)  sind die Blocknummer und die Grabnummer und wenn möglich Name, Vorname, Geburtstag, Todestag und Dienstgrad angegeben.

Gefallene, deren Überreste nicht mehr zuzuordnen waren, die aber zusammen gestorben sind (z.B. Flugzeugbesatzungen) sind in Kameradengräbern beigesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Wie alt war der älteste Gefallene?

Wie alt war der jüngste hier beerdigte deutsche Soldat?

Wie ist es zu erklären, dass die meisten Toten in den Jahren 1940 und 1944 gefallen sind?

Welche Funktionen könnten die gefallenen Frauen gehabt haben?

Warum konnten nicht alle Gefallenen identifiziert werden?

Warum kämpften "Nicht" - Deutsche in der Wehrmacht?

In welchen Kriegen sind die Soldaten gefallen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Friedhof wird bis heute von Angehörigen der Gefallenen besucht, die durch die Arbeit der Gärtner und Jugendgruppen gepflegte Gräber vorfinden.

 

 

 

 

 

Die Krypta

Der Blick auf das Gräberfeld wird durch eine Krypta begrenzt. Auf dem Dach ist eine fast sechs Meter hohe Kreuzigungsgruppe aus Basalt. In der Krypta befindet sich die Plastik eines aufgebahrten toten Soldaten.

 

 

 

Unser Abschied vom Soldatenfriedhof in Lommel

 

Kranzniederlegung und Gedenkminute am Grab von Helmut Zimmermann.

 

6 Schüler der Klasse 9c sind heute schon älter als Helmut Zimmermann werden durfte.

10 Schüler der Klasse 9c sind ungefähr genauso alt wie Helmut Zimmermann bei seinem Tod.

6 Schüler der Klasse 9c sind heute jünger als Helmut Zimmermann an seinem Todestag.

 

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Dienstag Nachmittag  ---  Brüssel --- Atomium --- Altstadt

 

 

 

Mittwoch Nachmittag  ---  Antwerpen

 

 

 

Donnerstag Nachmittag  ---  In Lommel zur freien Verfügung!

Bilder nicht zur Veröffentlichung geeignet!

 

Freitag  ---   Und Tschüsss!

 

 

 

Projektabschluss

Präsentation der Klassenfahrt am Sonntag den 16.11.2008 bei der Jahresversammlung der Veteranen- und Soldatenkameradschaft Lindenberg. Die Flipchart-Plakate wurden in Gruppenarbeit von der Klasse 9c erstellt und am Volkstrauertag von Bianka Krebs, Anna Fickler und Elena Gayer präsentiert.